Hunsrück (Halb-)Marathon – warm, schnell und erfolgreich

Bei sehr sommerlichen Temperaturen waren die Rhein-Neckar Skater Angela Bast, Michaela Geppert und Christian Arlt im schönen Hunsrück am Start. Angela ging auf die volle Distanz, Michi und Christian starteten beim Halbmarathon.

Angela: Endlich mal ein durchweg trockener Hunsrückmarathon; das hatte ich bisher noch nie, es hat richtig Spaß gemacht, mal ohne Bedenken Gas geben zu können. Nachdem ich die Abfahrt gleich zu Beginn des Rennens, vor der ich ganz schön Bammel hatte, die scharfe Kurve vor dem Anstieg und dann auch den Buckel gemeistert hatte, ging es auf den Radweg. Dort schloss ich mich mit zwei Frauen zu einer Gruppe zusammen. Wir drei haben schön durchgewechselt, es hat gut geklappt. Bei km 28, kurz nachdem ich aus dem Wind raus bin, bekam ich leider ganz plötzlich starke Wadenkrämpfe beidseits und musste die beiden ziehen lassen. Ich fuhr dann langsamer, bis ich wieder ca. nach zehn Minuten Gas geben konnte. Den Rest der Strecke fuhr ich dann alleine und kam als 5. Frau insgesamt und 1. in der AK nach 1h 48 min ins Ziel. Was ja immer ganz nett ist: Ich wurde dafür dann 2x geehrt!

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Michi: Direkt nach dem Start am Anstieg konnte ich mich in der 7-köpfigen Verfolgergruppe festsetzen – Christian und Mika waren als Führungsduo schon auf und davon – die gleich das Tempo hochhielt. Mit bis zu knapp 57 km/h über den schmalen Radweg durch den Wald war nichts für schwache Nerven…. Sowohl wechseln, als auch Ausreissen ist auf dem schmalen Weg sehr schwierig, daher blieb die Gruppe bis kurz vor dem Ziel zusammen. Im Zielsprint, der direkt nach einer scharfen Kurve am Berg angetreten wurde, musste ich mich leider meinen beiden (27 Jahre jüngeren!) Konkurrentinnen aus Groß-Gerau geschlagen geben und kam mit nur zwei bzw. sechs Sekunden Abstand mit 36:04 Minuten als Dritte ins Ziel.

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Christian: Nach einer kurzen Startkollision verhakelte ich mich mit einem anderen Skater und stürzte auf die Knie. Aber die Reaktion war schnell und gleich war ich wieder auf den Beinen und startete am Radweg auch gleich die erste Attacke und versuchte mit meinen Teammitgliedern vom Feld abzusetzen, was sich auf dem engen Radweg sich aber als schwierig gestaltet. Letztendlich konnte ich mich mit meinem Teamkollegen Mika Wielsch absetzen, der mich bis ca. km 7 zum Anstieg begleiten konnte. Ab da war ich auf mich alleine gestellt und musste alleine das Tempo hochhalten. Im Ziel konnte ich noch knapp die 34 Minuten knacken und kam mit 33:59 Minuten als Sieger über die Ziellinie.

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