Schauinsland Bergzeitfahren

von Cathy Immich

Soll ich oder soll ich nicht, das ist die Frage, die man sich stellt, wenn man sich die Strecke vom Schauinsland Bergzeitfahren anschaut. 11,5km und 771m Höhenunterschied vom Start bis zum Ziel lassen die Beine ordentlich brennen und bringen jeden an seine Grenze. Bei gutem und heißem Wetter startete das Rennen bereits morgens mit den Radfahrern und einzelnen Speedskatern. Gegen 12 Uhr folgte dann der Hauptstart für die Speedskater, die auf den ersten 800m mit einer Steigung von 12% bereits auf ihre Kosten kamen. Von da an ging es stetig bergauf und verlangte mir einiges ab. Ab Kilometer 6 hangelte ich mich gedanklich von Kilometer zu Kilometer, da meine Kraft langsam immer mehr nachließ. Unterwegs kam viel Motivation von den vorbeifahrenden und teilnehmenden Radfahrern, die einen dadurch nochmal etwas puschten. Die letzten Kilometer, ein Blick nach oben und die Seilbahn war zu sehen, das Ziel war nicht mehr weit weg. Ziemlich fertig und mit Blasen an den Füßen kam ich endlich ins Ziel. Dort angekommen stand genügend Verpflegung bereit, um wieder Energie zu tanken und den Flüssigkeitshaushalt wieder zu füllen.

Oben erreichte einen ein schöner Ausblick über die Wälder und ein Blick auf die bewältigte Strecke. Auch die anschließende Rückfahrt mit der Seilbahn, der Rundblick und der Stolz die Strecke bewältigt zu haben ließ die vorherige Anstrengung in den Hintergrund treten. Es war ein wirklich schönes Event, das mit vorherigen und ausreichenden Bergtrainingseinheiten definitiv zu empfehlen ist. Erkennbar ist dies auch an den guten Resultaten die der Verein mit Christine Seemann, Platz 1, und Michi Geppert, Platz 3 in der Gesamtwertung der Damen erreichte.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar