Stöckel-Schuh-Massage: Die Pfingsttour 2013

 Blick zurück (C) michi geppertAnstrengend. Da stimmen sicher alle zu. Anstrengend war die diesjährige Pfingsttour auf jeden Fall. Anderen fällt vielleicht zuerst „schlechter Belag“ ein, wieder anderen vielleicht überschwemmt, nochmal andere würden aber wohl auch sonnig sagen, an schöne Strecken und an Muffins denken. Die Pfingsttour 2013, die zum Ersatztermin vier Wochen nach Pfingsten vom Wasserturm aus in den Mannheimer Norden startete dürfte sich aber in jedem Fall bei vielen eingeprägt haben.

Es war, das sei unumwunden zugegeben, eine Strecke, die auf der ersten Hälfte ungewöhnlich strapaziös war. Einmal weil dank Hochwasser z.B. gleich auf dem Neckarufer in Mannheim Unmengen Dreck lagen. Dann hatte ein heftiger Sturm drei Tage vor der Tour nicht nur einen Baum auf die Bahnstrecke Mannheim-Frankfurt gestürzt, sondern auch unzählige Äste auf die Wege geworfen, die das Fahren viel anstrengender machten als sonst. Hinzu kommt, dass man auf der Fahrt nach Norden unweigerlich auch Asphaltstücke hat, die auch ohne Dreck und Sturmreste nicht das reine Skatevergnügen wären. Fussmassage eben.

 

Dennoch sind mehr als zwei Drittel der skatebegeisterten Starter nach elf Stunden auf den Rollen und nach 115km wieder – glücklich und erschöpft – am Mannheimer Wasserturm angekommen. Das Wetter hatte es den ganzen Tag gut mit uns gemeint. Eine leichte Brise kühlte ein wenig die Sonne weg, die alle Skater ansonsten nur anstrahlte. Und durch die besonderen Bedingungen gab es eben auch eine Prise Abenteuer. Vor allem bei km 35. kurz vor Worms. Dort war ein Stück des Dammradweges (an sich schönster Skateasphalt) überschwemmt. Unser Glück, dass ein paar Meter nebenan ein (halbwegs) befestigter Feldweg schon wieder abgetrocknet war. So hieß es dann staksen. Fand nicht jeder lustig, war aber eine Erfahrung, die man als Skater nicht alle Tage macht. Hinter Bürstadt waren die schlechten Wegstücke dann endgültig überstanden. Wobei, damit niemand aus der Übung kam, zwischen Bensheim und Heppenheim wir noch ein ungeteertes Stück weg gefunden hatten, dass die Stöckelfähigkeiten noch mal weiter trainierte. Im Angebot waren aber auch Sahneasphalstücke morgend rund um Lampertheim, nachmittags von Laudenbach bis Viernheim und abends rund um Seckenheim. So konnten wir nachmittags ganz leicht die am Morgen länger gebrauchte Zeit wieder reinholen.

Begleitet wurden wir von drei tollen Helfern, die das Getränkeauto von Pausenstopp zu Pausenstopp fuhren (Danke an Andreas, Beate und Theo!!) und auch das kalte Buffet in Lorsch sorgte für willkommene Erholung. Und dann, wie immer der krönende Abschluss: dass Fußbad im Brunnen am Wasserturm. Immer noch schien die Sonne und die angekommenen Skater wussten, dass sie echt was geleistet hatten.

Einen herzlichen Dank an alle – und nächstes Jahr wieder. Auf einer anderen Strecke allerdings!

Photos liefern wir nach. Vorerst schaut bitte bei Michis Post im Facebook (Link aktualisiert). Und hier die Strecke für alle die kein GPS dabei hatten oder die, die die Tour auch so mal nachfahren möchte (Danke an Anselm P, via Facebook).

 

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